Zwischenzeit - Entwicklung bei BMW von Rennsport-Antriebstechnik zwischen Ausstieg und Einstieg in den Formel 1 Rennsport 1987 bis 2000
-
Datum:
03.03.2026
-
Referent:
Dipl.-Ing. Ulrich J.M. Schulz
(BMW Motorsport) -
Zeit:
18:30 Uhr
-
Ort:
!! Achtung anderer Vortragsort bei diesem Vortrag: KIT / Grashof-Hörsaal (Geb.10.91) !!
Kurzfassung
Nachdem sich BMW Im Jahre 1987 aus der Formel-1 zurückgezogen hatte, beauftragte der Entwicklungsvorstand den Geschäftsführer der BMW-Motorsport GmbH, Paul Rosche, ein Konzeptteam zusammenzustellen, um eine Studie zu einem eventuellen neuen Engagement in diesem Wettbewerb auszuarbeiten. Zur Beurteilung des Aufwandes und den technischen Möglichkeiten wurden mit einem kleinen Team unter dem Stichwort „Technologieträger“ zu Beginn nicht nur am Aufbau von Kompetenzen und Technologien gearbeitet, die zur Entwicklung und zum Bau moderner Hochdrehzahltriebwerke für die höchste Klasse des Motorsports notwendig sind, sondern auch die Entwicklung eines eigenen F1-Fahrzeuges geprüft.
Zwar wurde der Gedanke zu einem Gesamtfahrzeug fallen gelassen, die ursprünglich nur für wenige Monate projektierte Gruppe blieb aber nahezu 10 Jahre erhalten und erarbeitete in dieser Zeit Konzepte und konkrete Aggregate, konstruierte, baute und erprobte 6 Formel-1 Motoren entsprechend dem jeweilig geltenden Regelwerk, zwei Zwei-Zylinder Testtriebwerke und sogar noch als Nebeneffekt zwei Tourenwagen-Rennmotoren, von denen einer sogar mehrere Jahre erfolgreich in zahlreichen nationalen Wettbewerben in BMW-Fahrzeugen eingesetzt wurde.
In den Jahren 1987 bis 2000 wurde so eine Vorarbeit geleistet, die dazu führte nach dem Wiedereinstieg in die Formel-1 im Jahre 2000 von Beginn an wettbewerbsfähig zu sein.
Die verschiedenen Motoren und mit diesen erfolgte Detailentwicklungen werden beschrieben, wie auch die Vorgehensweise und Methoden.
