Institut für Kolbenmaschinen (IFKM)

FVV-Vorhaben 1282 - Partikelbildung bei DI-Ottomotoren

Bildung feiner und ultrafeiner Partikel in Ottomotoren unter transienten Betriebszuständen und Wege zur Reduktion dieser Partikelemissionen
Einflüsse auf PartikelemissionenAlexander Heinz
Rußquellen in transienten Betriebsphasen aufgenommen mit verschiedenen Kamerasystemen Alexander Heinz
Rußquellen in transienten Betriebsphasen aufgenommen mit verschiedenen Kamerasystemen

Im Rahmen des Forschungsprojekts „Partikelbildung bei DI-Ottomotoren“ wurden unter der FVV-Vorhabensnummer 1282 am IFKM in Zusammenarbeit mit dem VKM an der TU Darmstadt Untersuchungen an einem Ottomotor in transienten Betriebsphasen durchgeführt. Dabei standen die Partikelanzahlemissionen des Verbrennungsmotors im Fokus. Für die Versuche wurde ein aus realen Fahrsituationen abgeleiteter Most-Relevant-Test verwendet.

In diesem Prüflauf wurden anhand verschiedener Parametervariationen die Emissionsursachen untersucht. Insbesondere unter dem Einfluss ethanolhaltiger Kraftstoffe mit Ethanolanteilen von bis zu 75% konnten verschiedene Rußquellen im Transientbetrieb aufgeklärt werden. Hierbei kamen neben einem Partikelgrößenspektrometer verschiedene HighSpeed-Kamerasysteme zum Einsatz. Mithilfe automatisierter Auswertung konnten so längere transiente Fahrzyklen bezüglich der im Brennraum auftretenden Rußstrahlung charakterisiert werden.

Die aus dem experimentellen Teil des Projekts gewonnenen Erkenntnisse wurden anschließend in einem Partikelmodell zusammengeführt. Hierbei gelang es, für die im Projekt verwendeten Motoren gültige Modellansätze zu finden. Der Abschlussbericht des Vorhabens kann über das Portal Themis, des Forschungskuratorium Maschinenbau e. V. (FKM), bezogen werden. (Postanschrift: Lyoner Str. 18, 60528 Frankfurt am Main, E-Mail: info∂fkm-net.de, Tel.: +49 69 6603 1352).

Das Forschungsvorhaben wurde im Rahmen des Programms zur Förderung der industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF-Nr. 19644 N) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) über die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF) e. V. aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

Förderhinweis